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VIERTAGESWANDERUNGEN

Die grossen Wanderungen liegen verborgen in den Bergen, diese zu erkunden und die Flora und Fauna gemeinsam zu erleben – einfach fantastisch. Ja klar, wir übernachten in schönen und einfach gehaltenen SAC Hütten, immer mit einem tollen Nachtessen und einem reichhaltigen Frühstück, damit wir für die kommenden Abenteuer gut gerüstet sind. Dabei hoffen wir immer vom guten Wetter und schönen Augenblicken begleitet zu werden!

ZWISCHEN FLUELA UND ALBULA (NORD-SUED)

Diese viertägige Tour führt vom Flüelapass in der Nähe von Davos durch einmalig schöne und stille Täler über einige Pässe bis zum Albulapass bei Bergün. Wir wandern in hochalpiner Landschaft im Gebiet des Piz Grialetsch und des Piz Kesch.  

 

1. Tag: Flüelapass – Grialetschhütte

Wir starten vom Flüelapass und wandern gemütlich zur neu renovierten Grialetsch-Hütte.Wenn das Wetter passt, machen wir am ersten Tag gleich den Umweg über das Schwarzhorn und haben hier einen wunderbaren Blick auf ein gigantisches Gipfelmeer mit Blick vom Grossglockner bis zum Mont Blanc. Nach dem Abstieg geniessen wir das Hüttenleben in der Grialetschhütte und können uns im nahgelegenen Alpsee abkühlen.

 

2. Tag: Grialetschhütte – Keschhütte 

Wir wandern zunächst bergab in Richtung Dürrboden und zweigen im Tal nach rechts zum Scalettapass ab. Anschliessend wandern wir auf der rechten Talseite des Val Funtauna in Richtung Keschhütte. Kurz vor dem Sertigpass lohnt sich der kurze Abstecher zu den Ravais Seen, anschliessend erblicken wir unsere heutige SAC-Hütte. Hier geniessen wir den wunderbaren Blick auf den Piz Kesch und Porchabellagletscher. 

 

3. Tag: Keschhütte - Es-cha-Hütte 

Heute dürfen wir einmal halb um den Piz Kesch herumlaufen, was bei dieser spektakulären Landschaft ein Pluspunkt ist. Von der Keschhütte aus steigen wir zunächst über einen Alpweg zur Alp digl Chant ab. Hier müssen wir unbedingt eine kleine Stärkungspause einlegen, denn es gibt hier ganz hervorragendes frisches Fruchtjoghurt. Danach geht es gemütlich durch das langgestreckte Val Plazbi. Doch Vorsicht! Am Ende des Tals wartet der anstrengendste Teil der gesamten Tour – der Aufstieg zur Fuorcla Pischa. Zunächst geht es einen Grashang nach oben. Dann wird das Gelände zunehmend schottriger und steiniger. Nach dem Pass Fuorcla Pischa geht es gemütlich zur heutigen SAC Hütte. Die Aussicht von der Chamanna d’Es-cha ist sagenhaft schön. Die Berninagruppe – allen voran der Biancograt und die Engadiner Berge… Phantastisch!

 

4. Tag: Es-cha-Hütte - Bergün

Am heutigen Tag der Tour wartet noch ein besonders schöner Ort auf uns. Oft habe ich hier bei der Einfahrt über den Albulapass eine kurze Rast eingelegt. Einfach immer wieder lohnenswert. Kurz vor Preda liegt der Lai da Palpuogna, welcher bei einer Umfrage des Schweizer Fernsehens zum „schönsten Flecken der Schweiz“ ernannt wurde. Er wird oft als „blaues Auge der Landschaft“ beschrieben und tatsächlich schimmert der Palpuognasee in den verschiedensten Blautönen. Auch du darfst dich von dieser Umgebung verzaubern lassen und wir gönnen uns an einer der um den See verteilten Grillstellen eine Pause.

 

Kosten (inkl. Übernachtung und Halbpension) Fr. 550.-

Anreise exkl. (öV oder individuell)

 

Länge in km:             59.0 km

Dauer:                       18 h 30 min

Hm +:                         2640 Hm

Hm - :                        3507 Hm

Anforderung:            Mittel (T2) (teilweise T3)

 

geplante Durchführung:

Montag - Donnerstag:         10. - 13. August 2026

RAETIKON ZWISCHEN SCHWEIZ UND ÖSTERREICH

Die viertägige Rätikonrunde führt durch eine der eindrucksvollsten Gebirgslandschaften zwischen Österreich, Liechtenstein und der Schweiz. Auf abwechslungsreichen Wegen erlebt man markante Kalkgipfel, blühende Alpenwiesen und stille Hochtäler. 

1. Tag: Malans – Älplibahn – Ostflanke des Glegghorn – Barthümeljoch – Schesaplanahütte
Mit der Älplibahn oberhalb von Malans startet die Tour aussichtsreich über dem Bündner Rheintal. Von der Bergstation führt der Weg über die sonnige Ostflanke des Glegghorns, teils auf schmalen Bergpfaden, mit stetigem Blick auf die Churfirsten und das Prättigau. Über den Übergang am Barthümeljoch gelangt man ins Herz des Rätikon. Die Etappe endet bei der gemütlichen Schesaplanahütte (1’908 m), die am Fuss der mächtigen Kalkwände der Schesaplana liegt.

2.  Tag: Schesaplanahütte – Prättigauer Höhenweg – Gamslugge – Schesaplana – Douglashütte
Der zweite Tag beginnt mit einem Höhenweg voller Aussichtspunkte: Über den Prättigauer Höhenweg erreicht man die Gamslugge, einen markanten Einschnitt zwischen den Gipfeln. Von dort führt der Anstieg auf den Schesaplana-Gipfel (2’964 m) – höchster Punkt der Tour und Krone des Rätikon. Die Gipfelsicht auf Lünersee, Brandnertal, Prättigau und Silvretta ist grandios. Der Abstieg führt über die Südseite hinunter zur Douglashütte am Lünersee (1’979 m), wo man inmitten eines beeindruckenden Fels-Amphitheaters übernachtet.

3. Tag: Douglashütte – Schweizertor – Carschinahütte
Am dritten Tag folgt der Weg der alten Grenzroute über das Schweizertor, eine beeindruckende Felsscharte zwischen den Gipfeln von Drusenfluh und Sulzfluh. Von hier öffnet sich der Blick hinunter ins Prättigau. Der Abstieg führt durch weite Karstflächen und über Alpweiden zur Carschinahütte (2’236 m) – ein Klassiker unter den Rätikonhütten, bekannt für ihre Aussicht auf die markanten Drusentürme.

4. Tag: Carschinahütte – Tilisunafürggli – Plasseggapass – Partnun
Zum Abschluss führt die Route über das Tilisunafürggli (2’230 m) auf die österreichische Seite, dann weiter über den Plasseggapass zurück Richtung Partnun. Diese Schlussetappe bietet nochmals alles, was den Rätikon ausmacht: karstige Höhen, sanfte Alpwiesen und wilde Felsgestalten. Der Abstieg endet im idyllischen Partnun, wo sich die Runde schliesst – ideal für eine letzte Rast oder ein erfrischendes Bad im Bergsee.

Kosten (inkl. Übernachtung und Halbpension) Fr. 590.-

Anreise exkl. (öV oder individuell), Treffpunkt Bahnhof Landquart

 

Länge in km:             55.0 km

Dauer:                       22 h 30 min

Hm +:                        3'877 Hm

Hm - :                        3'880 Hm

Anforderung:            Stark (T3) (teilweise T4)

 

geplante Durchführung:

Donnerstag - Sonntag         01. - 04. Oktober 2026

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